Foto: iStock.com/DNY59

Karriere als Köder

Kliniken müssen sich etwas einfallen lassen, um Pflegende für sich zu gewinnen. Wir stellen ausgewählte Beispiele von verschiedenen Kliniken vor.

Die Zukunft ist interprofessionell

Unterschiedliche Berufe müssen künftig noch stärker zusammenarbeiten. Darauf setzt u. a. die Programmreihe Expertise in Leadership der B. Braun-Stiftung.
Foto: Getty Images / jacoblund 12

Gemeinsam wachsen

Immer mehr Anbieter setzen auf interprofessionelles Lernen. Die Erfahrungen der Hochschulen und Bildungseinrichtungen sind dabei durchweg positiv.
Foto: Getty Images / Xurzon

Für ein besseres Klima

Ärzte und Pflegende eint eines: Sie sind unzufrieden mit der Kommunikation untereinander. Abhilfe schaffen könnten gemeinsame Bildungsangebote und klare Kommunikationsregeln, ist sich die Forschung sicher.
Patricia Haas

„Stärke in Gemeinschaft“

Am 14. Juni gründete sich die Bundesvertretung der Pflegekammern in Berlin. Warum sie gerade jetzt wichtig ist, fragten wir die Führungsspitze.
Foto: Getty Images/sumkinn

Hat die Pflege eine Pflegekammer verdient?

Angesichts der kritischen Diskussion, ob Kammern der richtige Weg sind, stellte der Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz, Dr. Markus Mai, auf dem diesjährigen Hauptstadtkongress in Berlin die provokante Frage, ob der Berufsstand der Pflegenden überhaupt reif sei für eine Verkammerung, ob er tatsächlich eine Kammer verdient habe. Die Meinungen dazu, auch seine eigene, waren eindeutig.

Auch wenn es schwerfällt: Gründlichkeit vor Schnelligkeit

Wie kommt der Aufbau der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein seit dem Start im April 2018 voran? Kammerpräsidentin Patricia Drube nimmt hierzu Stellung – und plädiert für Geduld. Die Ergebnisse der Arbeit würden erst sukzessive im Berufsalltag der Pflegenden zu spüren sein. Das gelte es auszuhalten.

„Wir sind jetzt so weit, uns einzumischen“

Die Pflegenden benötigen ein eigenes Selbstverwaltungsorgan, um Einfluss zu nehmen auf die gesundheitspolitischen Entscheidungen und die pflegerische Versorgung der Bevölkerung, um die Berufsrechte der Pflegenden zu wahren, zu verbessern und das Ansehen des Berufsstands zu fördern. Ein Mitspracherecht, das der Profession Pflege bislang fehlte.
Foto: Getty Images/creacart

Sackgasse bayerischer Sonderweg

Mit der Vereinigung der Pflegenden in Bayern hat die Bayerische Staatsregierung eine Interessenvertretung für die größte Berufsgruppe im Gesundheitswesen installiert. Rechtwissenschaftler Prof. Dr. Heinrich Hanika hat den sogenannten bayerischen Sonderweg analysiert. Er kritisiert die eingeschränkten innerberuflichen demokratischen Rechte der Profession Pflege.
Georg Sigl-Lehner

„Die Pflege darf sich nicht weiter aufspalten“

Im April 2019 hat die Mitgliederversammlung der Vereinigung der Pflegenden in Bayern (VdPB) ihr Präsidium und ihren Vorstand gewählt. Wir fragten den Präsidenten der VdPB, Georg Sigl-Lehner, wie es zur Gründung der VDPB kam, warum er den bayerischen Weg für den besseren hält und wie er mit Kritik umgeht.